Autor Thema: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?  (Gelesen 826 mal)

D.Mon

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Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« am: November 21, 2020, 22:56:19 Nachmittag »
Hallo zusammen,

ich trage mich mit dem Gedanken, mit ein Stemi anzuschaffen.
Einsatzzweck wären zunächst das Herauspipetieren von Tümpelproben und Auflichtmikroskopie von "größeren" Objekten (z. B. Blüten, tote Insekten usw.), aber ich denke, mit der Zeit wird das Interesse in alle möglichen Richtungen wandern.
Jedenfalls denke ich, dass Auflicht und Durchlicht nicht schlecht und - soweit sinnvoll - eine möglichst großer Bereich an Vergrößerungen wünschenswert wären.
Wenn es nicht den Rahmen sprengt, würde ich sehr gerne auch eine Kamera (DSLR, Systemkamera) adaptieren und zwar so, dass ich gleichzeitig beobachten und fotografieren kann.

Nach einiger Recherche bin ich auf das  Lomo MBS-10 gestoßen, das wenn ich es richtig recherchiert habe, so ab ca. 150 Euro in einem guten Zustand gebraucht erhältlich ist. Wenn die Standardokulare (6x, 8x, 14x) dabei sind, würde man auf unterschiedlichste Vergrößerung im Bereich von ca. 4x bis 100x kommen.
Irgendwo habe ich gelesen, dass das 6x im Randbereich nicht so toll sein soll, woanders, dass die hohen Vergrößerungen eher bescheidene Qualität haben.
Allgemein wird das MBS-10 aber als sehr gut, robust und vergleichsweise preiswert bezeichnet ;).

Es gibt auch einen Fotoadapter FM10 mit M42-Anschluss, der aber häufig Farbstiche (meist grün) aufweisen soll.
Beispielfotos habe ich kaum gefunden, Gebrauchtangebote auch nicht wirklich.
Lobeshymnen auf die Bildqualität werden nicht gerade gesungen, eher so in Richtung "geht schon".

Die Gebrauchtpreise sind sehr unterschiedlich.
Tendenziell habe ich den Eindruck, dass man für eine vollständige Ausstattung inkl. Durchlichttisch eher mit 250 Euro +/- rechnen muss, wenn man auf Rückgaberecht, aussagekräftige Fotos und guten bis sehr guten Zustand achtet. Fotoadapter ist da noch nicht mit dabei.

Meine Fragen wären:
- Was kann man von dem MBS-10 erwarten und was nicht?
- Was sind aktuell vernünftige Preise für vollständige Grundausstattung mit DL-Tisch?
- Wie sind die Chancen separat einen Fotoadapter zu bekommen? Mit welchen Kosten muss und mit welcher Qualität darf man rechnen?

Vorschläge zu Alternativen zu meinem - zugegeben nur grob umrissenen - Einsatzzweck sind ebenfalls willkommen.
Mein Budget liegt bei (grob) 150 bis 300 Euro +/-.

Danke und herzliche Grüße
Martin
Bitte per "Du" - Martin alias D.Mon ♂
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Freude kann man nicht kaufen.
Aber man kann ein Mikroskop kaufen und das ist eigentlich das selbe!
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Mikroskop: Motic Panthera U
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plaenerdd

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #1 am: November 22, 2020, 12:19:26 Nachmittag »
Hallo Martin,
ich arbeite seit Anfang der 90er mit einem MBS-10, das ich seinerzeit neu gekauft habe. Seit dem habe ich auch schon einige gebrauchte überarbeitet und auch mit dem Fototubus Erfahrungen gemacht.
Du hast es eigentlich schon sehr gut dargelegt, was man erwarten kann. Generell sind die höhen Vergrößerungen jenseits von 40x eher nicht so toll, aber da wird es auch bei vielen anderen Modell schwierig, vor allem wegend der abnehmenden Tiefenschärfe. Da machen nur noch flache Objekte Freude, bei denen es weniger auf den 3-D-Effekt ankommt.
Auch die Preisvorstellungen für ein vollständiges Gerät sind realistisch. Unter "vollständig" verstehe ich außer dem Grundgerät das Vorhandensein des Durchlichttisches und von 3 Okularpaaren und einem Meßokular (8x), wohingegen ich auf die Originalbeleuchtung und auch auf die Handauflagen durchaus verzichten kann.
Für einen ordentlichen Fototubus muss man nochmal um 150,-€ rechnen. Dieser muss in jedem Fall noch ordentlich an das jeweilige Grundgerät angepasst werden, damit man auch das fotografiert, was man durch die Okulare sieht. Ich habe immer einen Grünstich gehabt, den ich aber mit einem manuellen Weißabgleich ganz gut in den Griff bekommen habe. Für Dokumentationen durchaus brauchbar, aber wirklich tolle Fotos sind schwierig, Staking sowieso, aber das ist ja ein allgemeines Problem aller Stereomikroskope, bei denen schräg durch die Frontlinse fotografiert wird. Ich habe dabei eine Canon D700, auf deren Chip das Bild ohne (Foto-)Okular direkt abgebildet wird.
Ich persönlich nutze fast nur die 8er Okulare. Die 14er haben einen "Schlüssllochcharakter" Keine persönlichen Erfahrungen habe ich mit den Vorsatzlinsen, die die n.A. und somit auch die Auflösung noch einmal beeinflussen.
Was ich am MBS-10 sehr schätzen gelernt habe ist die lange Stativstange, die einen großen Verstellweg und somit auch die Beobachtung recht dicker Objekte erlaubt. Das ist für mich als Fossiliensammler sehr wichtig. Das Gerät ist da in einem sehr rustikalen Einsatz, wo Gesteinssplitter und Sand durch die Gegend fliegen. Meine Frontlinse habe ich aber auch schon seit einiger Zeit mit einem Polfilter ausgestattet. Der Schutz der Frontlinse ist dabei ein Nebeneffekt, der mir mit der ZEit wichtiger geworden ist, als die Anwendung des Polfilters in seiner eigentlichen Funktion.
Da das Gerät sehr weit verbreitet ist, gibt es auch einiges an Zubehör, wie z.B. eineTischeinlage zur Aufnahme einer Frankezelle (siehe unter Werkzeug/Mikrozubehör), über die man dann eine Ausleseschale für Mikrofossilien stellen kann.
Die Optik kann nicht mithalten mit einem Technival von Zeiss-Jena (hat standadmäßig Planobjektive) oder mit einem Wild-Herrbrugg, aber die Qualität ist für die meisten Anwendungen ausreichend und bietet so ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.
Beste Grüße
Gerd
« Letzte Änderung: November 22, 2020, 12:21:58 Nachmittag von plaenerdd »
Fossilien, Gesteine und Tümpeln mit
Durchlicht: Olympus VANOX mit DIC, Ph, DF und BF; etliche Zeiss-Jena-Geräte,
Auflicht: CZJ "VERTIVAL", Stemi: MBS-10, CZJ "TECHNIVAL";
Inverses: Willovert mit Ph

liftboy

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #2 am: November 22, 2020, 14:16:01 Nachmittag »
Hallo Martin,

als MBS Nutzer mus ich auch meinen Senf dazutun :-)
Im Grunde hat Gerd Recht!
Das MBS ist Preis/Leistungsmäßig unschlagbar; leicht selbst zu reparieren und auch leicht an die Bedürfnisse anzupassen.
Bei den angehängten Bildern ist das erste mit einem MBS-10 Kopf, einer schwarzen Arbeitsplatte, Auflicht als Lichtleiter und Ringlicht und Durchlicht als Hell und Dunkelfeld (LED) ausgestattet, Genutzt wird es haupsächlich für die Bearbeitung und Reinigung technischer Teile (z.B. meiner Hörgeräte, etc.). Das Ganze bei Vergrößerungsstufe 0,6 wobei ich bei beiden Geräten WF 10 Brillenokulare (vom Chinesen und völlig ausreichend) verwende.
Das zweite Bild zeigt die Austattung mit einem OGME-P3 Kopf, dessen kleinste Stufe 0,5 hat. Ist mit Fototubus, Okularkamera, Lichtleiter und Ringlicht für Auflicht und einem Schiebetisch (ex Zeiss/J) ausgestattet. Damit erledige ich die täglichen Präparierarbeiten.
Am ersten Gerät nutze ich nur die 0,6 Stufe, welche ein ausgezeichnetes Bild bietet; am zweiten 0,5, 1 und max.2.
Alles darüber ist wegen fehlender Tiefenschärfe Unfug! Ich weiß echt nicht, warum die Russen für das Gerät eine Vorsatzlinse 2x liefern; ich hab meine weggegeben, das war nix. Funktioniert warscheinlich nur für Waferbetrachtung und ähnliches.
Wenn Du Dich dafür entscheiden solltest, hätte ich noch eines abzugeben. Allerdings nur Abholung! Wenn ich das mit der Post schicke, passt hinterher kein einziges Prisma mehr!!

Grüße
Wolfgang



Alex H.

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #3 am: November 22, 2020, 17:26:25 Nachmittag »
Hallo Martin,

auch ich verwende ein MBS-10 und bin bisher im Rahmen meiner Anwendung damit sehr zufrieden. Dieses Gerät kommt bei mir in der Pflanzenmorphologie, aber auch für die Herstellung von Präparaten für mein Durchlichtmikroskop zum Einsatz.
Ich habe es damals gebraucht hier im Forum erworben, mit drei Okularpaaren, einem Messokular und dem Durchlichttisch. Ich verwende allerdings fast ausschließlich die 8x Okulare bei einer Schaltwalzenstellung von 0,6, 1 oder 2. Den Durchlichttisch verwende ich so gut wie nie. Statt dessen benutze ich einen "Kugeltisch" aus dem 3D-Drucker. Die unhandliche originale Leuchte habe ich verschenkt, und sie durch eine hochwertige Ringleuchte ersetzt. Bei Bedarf kommen noch ein oder zwei Jansjö dazu, eine davon mit einer Lupe modifiziert um den Lichtstrahl zu bündeln.
Fotos mach ich - wenn überhaupt - mit dem Smartphone durch eines der Okulare. Derzeit experimentiere ich mit der Adaption eines Geradetubus anstelle des Binotubus, um die Qualität der Bilder zu verbessern.
Wenn du - wie ich - nicht das komplette "Standard-Set" benötigst, macht es vielleicht Sinn, ein abgespecktes Konvolut zu kaufen. Für den kompletten Satz sind +/- 250 Euro (ohne Fototubus!) sicher realistisch.

Mein Fazit: für Leute die für eine Stereolupe nicht mehr ausgeben können oder wollen, die mit den 8x Okularen und hauptsächlich mit den Schaltwalzenstellungen 0,6, 1 und 2 (also bei 4,8-facher bis 16-facher Vergrößerung) arbeiten und mit ein paar dem persönlichen Anwendungsbereich angepassten Erweiterungen ein solides, gut brauchbares Stereomikroskop.

Grüße
Alex


« Letzte Änderung: November 22, 2020, 17:52:25 Nachmittag von Alex H. »
Ich befasse mich mit der Botanik, vorrangig mit der Morphologie der Blüten, Samen und Früchte der Spermatophyta und mit Kryptogamen.
Stereolupe: LZOS MBS-10; Mikroskop: bressergelabeltes, gut ausgestattetes LOMO Biolam

D.Mon

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #4 am: November 22, 2020, 21:27:26 Nachmittag »
Hallo zusammen,

Danke für Eure Beiträge.

Der Wunsch gärt ja schon etwas länger, ich habe aber auch keine besondere Eile.
Eigentlich brauche ich das Stemi als Ergänzung meines DL-Mikroskops für (undurchsichtige oder zu große) Dinge, die man damit nicht vernünftig anschauen kann und zur Vorbereitung von Präparaten. Dabei stelle sich, wie bei jeder Anschaffung, die Frage, wie viel man investieren möchte.
Zahlt man zu viel, verliert man unnötig etwas Geld. Zahlt man zu wenig, verliert man Lebensfreude.

In der Bucht gibt es derzeit ein Angebot ohne 6er Okulare, dafür aber mit Fototubus für 329 Euro.
Das erschein mir jetzt nicht gerade als Schnäppchen, aber auch nicht so völlig maßlos überteuert, wie die holländischen Geräte gleicher Bauart, die zwischen knapp 500 und knapp 650 Euro - meist ohne DL Tisch - angeboten werden.
Der Verkäufer hat zwar gute Bewertungen, gibt aber kein Rückgaberecht und die Beschreibung ist etwas widersprüchlich.
Die Bilder sind nur bedingt aussagekräftig und der Versand (aus Österreich) ist auch relativ teuer.
Zu einem Kauf konnte ich mich da nicht entschließen.

@Alex,
Ich habe irgendwo gelesen, dass man die Qualität der Fotos auch dadurch etwas verbessern kann, dass man den Objektträger um 7,5° (=15/2) in Richtung des Fototubus neigt.
Damit stehen die Strahlengänge des einen Tubus und des Fototubus senkrecht und der des anderen und 15° zur Objektebene und nicht wie üblich unter jeweils +/- 7,5° von der senkrechten abweichend. Vielleicht möchtest Du das mal probieren. Lässt sich ja sehr einfach umsetzen.

Viel Grüße
Martin
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Peter V.

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #5 am: November 22, 2020, 22:04:58 Nachmittag »
Hallo Martin,

brauchst Du wirklich einen Fototubus am Stemi? Sensatuonelle Fotos wirst Du damit doch nicht anfertigen und für die reine Dokumentation solte es doch eigentlich heutzutage auch ein Handy tun.
Ich habe zwar auch ein MBS-10, aber wozu mal einen ganzen Zoo an Okularen benötigt (diese Ausstattung kenne ich NUR beim MBS-10) hat sich mir noch nie erschlossen.
Ich habe ohnehin eine etwas andere Einstellung: Wenn ich mir nicht sicher wäre, würde ich einfach so ein Gerät kaufen, wenn es im üblichen Preisniveau liegt. Ich arbeit dann damit und wenn es mir nicht zusagt, wird es wieder verkauft. Gut - dann hat man (vielleicht) mal 20 EUR Verlust durch Ebay-Gebühren, etwas Verpackungsaufwand, vielleicht auch dadurch, dass man es doch zu einem etwas überhöhten Preis gekauft hat - aber man hat auch Erkenntnisse gewonnen.

Herzliche Grüße
Peter






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D.Mon

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #6 am: November 22, 2020, 23:49:52 Nachmittag »
Hallo Peter,

ja, all das habe ich mir auch schon gedacht, zumal der Verkäufer des MBS mit dem Fototubus - wenn auch nicht besonders viele - schon gute Bewertungen für Mikroskopverkäufe hat und ein absoluter Fehlkauf daher wohl eher unwahrscheinlich scheint.
Ich wollte aber auch nichts überstürzen und erstmal hier nach Meinungen fragen.
Das ist nie verkehrt.

Wiederverkauf mit einem (überschaubaren) Verlust, kann man auch wie eine Miete betrachten.
Eher hätte ich ein schlechtes Gefühl, etwas anzupreisen, mit dessen Qualität ich selbst nicht wirklich zufrieden war.

Viele Grüße
Martin

Randnotiz: Die Ebay Gebühren sind mittlerweile echt heftig.
Als ich mich da angemeldet habe, waren das - wenn ich mich richtig erinnere - 2 oder 3 Prozent.
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liftboy

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #7 am: November 23, 2020, 11:38:06 Vormittag »
Hallo Martin,

über den Wiederverkauf musst Du Dir keine Sorgen machen, ich nehms ja zurück :-)


Wolfgang


Peter V.

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #8 am: November 23, 2020, 11:49:29 Vormittag »
Hallo Martin,

schlag bei Liftboy zu! Da machst Du nichts falsch. Ein besseres MBS-10 wirst Du niemals bekommen als von ihm - und das mit Rückgaberecht! Wolfgang ist "der" Lomo-Mann in deustchland schlechthin!
Die MBS-10 aus Ebay sind  gelegentlich nicht wirklich gut justiert und wenn Du es von Wolfang bekommst, kannst Du Dir sicher sein, dass es top ist!

Herzliche Grüße
Peter
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Peter V.

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #9 am: November 23, 2020, 11:50:41 Vormittag »
...und falls Du einen Fototubus benötigst, hätte ich auch noch einen (falls Wolfgang Dir keinen anbieten kann).

LG Peter
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Bob

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #10 am: November 23, 2020, 12:01:19 Nachmittag »
Wolfgang ist "der" Lomo-Mann in deustchland schlechthin!

Hallo Peter,
und mit Lytkarino kennt sich der Lomo-Mann auch aus!  ;)

Generell sind nach meiner Erfahrung Stereomikroskope schwieriger in gutem Zustand zu bekommen als Durchlichtmikroskope. Da ist die Möglichkeit, direkt vom Fachmann zu kaufen, unbedingt Gold wert.

Viele Grüße,

Bob

Peter V.

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #11 am: November 23, 2020, 21:05:47 Nachmittag »
Bob, Du alter...Besserwisser  ;D  Ja, das MBS-10 ist nicht von Lomo, sondern Lytkarino. Aber es wird immer im mikroskopischen Volksmund unter "Lomo" subsummiert.

Herzliche Grüße
Peter
« Letzte Änderung: November 23, 2020, 21:26:29 Nachmittag von Peter V. »
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plaenerdd

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #12 am: November 23, 2020, 22:55:47 Nachmittag »
Hallo,
das wurde auch von LOMO vertrieben, wenn auch nicht gebaut ;D
LG Gerd
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D.Mon

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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #13 am: November 24, 2020, 00:42:05 Vormittag »
Hallo zusammen,

Danke erstmal an alle für die fantastische Unterstützung, insbesondere an Wolfgang.
Das klingt alles sehr gut.
Nur die Abholung lässt sich nicht auf Anhieb lösen, ist aber sicher besser, als ein geschüttelt (nicht gerührtes) Stemi.
Ich hab zurzeit hohes Arbeitspensum und muss die Lösung erstmal aufschieben.

Die Skepsis bezüglich Rückgabe bezog sich auf die Angebote in der Bucht.
Bei Wolfgang habe ich keine Zweifel, dass ich das Fernrohr nicht mehr hergeben will, wenn ich es erstmal in Händen halte  :).

Viele Grüße
Martin
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Re: Was kann man von einem Lomo MBS-10 erwarten?
« Antwort #14 am: November 24, 2020, 14:30:05 Nachmittag »
Hallo Gerd,

ja und nein :-)  Lomo hat scheinbar den Vertrieb von Lytkarino oder sogar die ganze Firma übernommen. Das MBS gibt es immer noch, aber nur noch von Lomo und für ein Schweinegeld und das Ganze läuft über einen Ami:
Zitat
LOMO America, Inc.
3130 Commercial Ave, Northbrook, IL 60062
Tel.: (847) 215-8800, Fax: (847) 215-9073
E-mail: info@lomoamerica.com

Grüße
Wolfgang