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Autor Thema: Freundlicher Umgangston  (Gelesen 23550 mal)

Oliver S.

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Freundlicher Umgangston
« am: Dezember 31, 2009, 19:27:44 Nachmittag »
Liebe Freunde der Mikroskopie,
ich möchte mal einen vielleicht völlig verrückten Vorschlag zur Diskussion stellen:

Wäre es nicht besser, wenn wir uns darauf einigen würden, dass nicht erbetene negative Kritik  von normalen Forumsmitgliedern grundsätzlich unerwünscht ist?
(nach dem Motto keine Rückmeldung ist auch eine Rückmeldung kann man ja immerhin noch einen vermeintlich schlechten Beitrag boykottieren).
Gruß,
Oliver
« Letzte Änderung: Januar 25, 2010, 01:55:21 Vormittag von Oliver S. »
(gern per "Du" )

Peter V.

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #1 am: Dezember 31, 2009, 19:37:03 Nachmittag »
Lieber Oliver,

ich denke mal, dass Du da die Intention Milas exakt in's Gegenteil verkehrst. Milas Problem war eher nicht der Umgangston ( und auf den Mund gefallen ist sie selbst ja nun wahrlich nicht ), sondern das von ihr gerne zitierte "Maulkörbchen".
Mit "Unfreundlichkeit" Mila gegenüber hatte - soweit ich weiss - ihre Abmeldung rein gar nichts zu tun!

Ich habe mich zuerst gefragt: Meint der Oliver das wirklich ernst? Falls ja, finde ich  Deinen Vorschlag fast noch befremdlicher als manch anderen Dinge, die ich in der letzten Zeit gelesen habe:

Zitat
unerbetene negative Kritik von normalen Forumsmitgliedern grundsätzlich unerwünscht
???

das erinnert mich allenfalls an eine Epoche deutscher Geschichte, die glücklicherweise vor ziemlich genau 20 Jahren endete!!!

Dir ist aber schon klar, dass es ohne ( auch negative ) Kritik keinerlei Weiterentwicklung geben kann, oder? Du bist doch Lehrer, oder ???

Eine solche "Regel" wäre sogar für mich der Grund, mich hier abzmelden.

Leicht amüsierte Grüße
Peter
« Letzte Änderung: Januar 01, 2010, 03:22:30 Vormittag von Peter Voigt »
Bzgl. Netiquette: Heinrich Lübke, Bundespräsident 1959 - 1969: You can say you to me!
"Die Natur kennt keinen rechten Winkel" (Herbert Knebel)

Florian Stellmacher

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #2 am: Dezember 31, 2009, 20:01:52 Nachmittag »
Lieber Oliver,

ein Forum gibt einzelnen Autoren die Möglichkeit, sich mit Fragen oder informativen Beiträgen zu exponieren und sich damit eben auch sowohl inhaltlich - als auch formal - zur Diskussion zu stellen. Anderenfalls wäre die Sache mit einer privaten Homepage besser zu leisten. Wer hier schreibt, der muss mit Resonanz rechnen. Und gelegentlich ist es sinnvoll, den "Selektionsdruck" stäker zu erhöhen, als es durch das Ignorieren von Beiträgen möglich wäre.

Herzliche Grüße und Glück und Gesundheit für 2010,
Florian
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
Zeiss Axioskop 40 (DL, Pol, AL-Fluoreszenz)
Olympus BHS (DL, Pol, Multidiskussionseinrichtung)
Leitz Orthoplan (DL, DF, Pol, AL-Fluoreszenz)
Zeiss Axiophot (DIK und AL-Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

Holger

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #3 am: Dezember 31, 2009, 23:12:34 Nachmittag »
Hallo Oliver,

ich möchte hier einige rein rhetorische Fragen stellen: Was ist ein "normales Forumsmitglied"? Jede/r ausser den Admins und Moderatoren? Oder jeder unter 500/100/50/5 Beiträgen? Oder andersherum: Wodurch gewinnt man die "Berechtigung" zur negativen Kritik? ???

Ein frohes Jahr 2010 an Dich und alle ehemaligen und aktiven Foristen,
Holger


Oliver S.

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #4 am: Januar 01, 2010, 12:09:23 Nachmittag »
Lieber Oliver,

ich denke mal, dass Du da die Intention Milas exakt in's Gegenteil verkehrst. Milas Problem war eher nicht der Umgangston ( und auf den Mund gefallen ist sie selbst ja nun wahrlich nicht ), sondern das von ihr gerne zitierte "Maulkörbchen".
Mit "Unfreundlichkeit" Mila gegenüber hatte - soweit ich weiss - ihre Abmeldung rein gar nichts zu tun!

Ich habe mich zuerst gefragt: Meint der Oliver das wirklich ernst? Falls ja, finde ich  Deinen Vorschlag fast noch befremdlicher als manch anderen Dinge, die ich in der letzten Zeit gelesen habe:

Zitat
unerbetene negative Kritik von normalen Forumsmitgliedern grundsätzlich unerwünscht
???

das erinnert mich allenfalls an eine Epoche deutscher Geschichte, die glücklicherweise vor ziemlich genau 20 Jahren endete!!!

Dir ist aber schon klar, dass es ohne ( auch negative ) Kritik keinerlei Weiterentwicklung geben kann, oder? Du bist doch Lehrer, oder ???

Eine solche "Regel" wäre sogar für mich der Grund, mich hier abzmelden.

Leicht amüsierte Grüße
Peter



Hallo Peter, Florian und Holger,
ich will es mal an einem Beispiel erläutern: mit ungebetener negativer Kritik hab ich folgendes gemeint:
Wenn jemand z.B. eine Bestimmungshilfe sucht und in (eher unfreundlicher Weise) als Antwort bekommt, dass seine Bildqualität eine Zumutung ist und er sich mehr Mühe geben soll oder wenn jemand einen Bildbeitrag leistet und (in eher unfreundlicher Weise) zur Antwort bekommt, dass sein Sprachniveau nicht ok ist.
Ich meine solche ungebetenen Ratschläge und Bemerkungen damit.

Ich finde, man sollte bevor man etwas antwortet, nicht nur prüfen ob es wahr, sondern auch, ob es im Sinne des vom Autor vorgegebenen Themas hilfreich ist. Man muss ja nicht helfen, aber man muss auch als normaler User nicht den "Selektionsdruck erhöhen". Solche Polizeiaufgaben kann man doch getrost den Moderatoren überlassen.
Wenn jemand hingegen eine allgemeine Rückmeldung zu irgend einem Thema will, ist konstruktive negative Kritik ja nicht unerbeten und kann durchaus der Weiterentwicklung dienen. Mit negativer ungebetener Kritik ist also eher sowas wie "negativer, unfreundlicher OT" oder einfach "Oberlehrerhaftigkeit" gemeint.
Gruß,
Oliver
« Letzte Änderung: Januar 05, 2010, 01:06:35 Vormittag von Oliver S. »
(gern per "Du" )

RainerTeubner

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #5 am: Januar 01, 2010, 12:37:21 Nachmittag »
Hallo allerseits,

 erst mal "Prost Neujahr", eine schönes, erfolgreiches und gesundes Neues Jahr 2010!

Ich meine, wenn man sich in eine öffentliches Forum begibt, sollte man sich darüber immer bewußt sein, daß manch einer der Forumsmitglieder auf einen eigenen Beitrag harsch oder etwas unangemessen reagiert, das sind halt auch die Tücken der schriftlichen Kommunikation, da helfen auch noch so viele smilies im Text nicht immer weiter.

Daher rate ich zu mehr Gelassenheit im Umgang miteinander und zu mehr Toleranz gegenüber dem einen oder anderen vielleicht etwas verunglückten Beitrag.

Auf ein erfolgreiches Mikroskopiejahr 2010!

Rainer
Mikroskop: Carl Zeiss Jena Jenaval
Bildbearbeitung: Gimp und picolay
Kamera: Canon EOS 5D II

Nomarski

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #6 am: Januar 01, 2010, 13:01:13 Nachmittag »
Hallo,

auch von mir ein Frohes Neues Jahr 2010!

Wenn es etwas komplizierter wird, sind Beispiele immer ganz hilfreich, um nachvollziehen zu können.
Nur habe ich noch nicht ganz verstanden, was mit dem Begriff "Selektionsdruck" gemeint ist.

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß am Mikroskopieren!
Bernd

Oliver S.

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #7 am: Januar 01, 2010, 13:18:55 Nachmittag »
Lieber Oliver,

ein Forum gibt einzelnen Autoren die Möglichkeit, sich mit Fragen oder informativen Beiträgen zu exponieren und sich damit eben auch sowohl inhaltlich - als auch formal - zur Diskussion zu stellen. Anderenfalls wäre die Sache mit einer privaten Homepage besser zu leisten. Wer hier schreibt, der muss mit Resonanz rechnen. Und gelegentlich ist es sinnvoll, den "Selektionsdruck" stäker zu erhöhen, als es durch das Ignorieren von Beiträgen möglich wäre.

Herzliche Grüße und Glück und Gesundheit für 2010,
Florian

Hallo Bernd,
der Ausdruck spielt auf obiges Zitat an und bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch, dass sich die Stärkeren durchsetzen und die Schwächeren aussortiert (selektiert, verdrängt) werden; er stammt aus der Evolutionsbiologie.
Herzliche Grüße, Glück und Gesundheit für Euch alle,
Oliver
« Letzte Änderung: Januar 01, 2010, 17:23:21 Nachmittag von Oliver S. »
(gern per "Du" )

Nomarski

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #8 am: Januar 01, 2010, 13:32:40 Nachmittag »

Hallo Florian,
der Ausdruck spielt auf obiges Zitat an und bedeutet im allgemeinen Sprachgebrauch, dass sich die Stärkeren durchsetzen und die Schwächeren aussortiert (selektiert, verdrängt) werden; er stammt aus der Evolutionsbiologie.
Herzliche Grüße, Glück und Gesundheit für Euch alle,
Oliver

Und wie ist das nun zu verstehen in bezug auf die Forumsdisskussionen?

Florian Stellmacher

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #9 am: Januar 01, 2010, 14:03:16 Nachmittag »
Lieber Oliver,
lieber Bernd,

den Ausdruck "Selektionsdruck" habe ich keinesfalls im sozialdarvinistischen Sinne verwendet, es gibt hier auch keinen Stärkeren, der den Schwächeren besiegen wollte oder könnte; ich meinte damit, was ich bereits direkt an Mike gerichtet hatte: Ich lese gerne Beiträge, die weit außerhalb meines Wissensgebietes liegen, sehe die Leistung, die dahinter steht, und erkenne diese ausdrücklich an. Leider vermisse ich bei Mikes bisherigen Beiträgen - bis zu dem heute Nacht ergänzten Flechten 1x1, das mir sprachlich im neuen Teil wirklich gefällt - jedwede Anstrengung, einen präsentablen Text vorzustellen, und das empfinde ich - und etliche andere Forumsmitglieder - als dem Leser gegenüber respektlos. "Den Selektionsdruck zu erhöhen" soll heißen, dass schlechte, in diesem Falle formal schlechte Qualität auch angesprochen werden sollte, wenn mittel- und langfristig etwas Gutes herauskommen soll. Dabei sind ein paar Rechtschreibfehler sicher völlig unerheblich, jedoch in armseligem Deutsch hingeworfene Beiträge gerade bei einem bekannten Vielschreiber aus meiner Sicht inakzeptabel. Die Moderatoren verhalten sich hier offenbar neutral, obwohl ich sicher bin, dass es auch hierzu Meinungen geben wird. Ich versuche diese Neutralität, die auf die Durchsetzung "polizeilicher Aufgaben" bewusst weitgehend verzichtet, als etwas Positives zu begreifen. Ich habe eine Meinung dazu, habe diese zum Ausdruck gebracht und kann gut damit leben, wenn auch diese Meinung ambivalent diskutiert wird. Dies ist unser aller Forum und alle Meinungen sind gleich wertvoll. Und vielleicht ist es mir ja sogar ein Stück weit gelungen, dass sich der Gegenstand meiner Kritik zum Guten gewandelt hat?

Mit den allerherzlichsten Grüßen für ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2010,
Euer
Florian
« Letzte Änderung: Januar 01, 2010, 14:47:03 Nachmittag von Florian Stellmacher »
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
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Zeiss Axiophot (DIK und AL-Fluoreszenz)
Wild M400 Fotomakroskop (DL, DF, AL, Pol)

Peter V.

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Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #10 am: Januar 01, 2010, 14:23:28 Nachmittag »
Lieber Oliver,

ich gebe Dir in allen Punkte - bedingt(!) - Recht:

ad 1) Beispiel schlechte Fotos: Auch ich bin ein absoluter Gegner davon, Forumkollegen ( gerade Anfänger, Neulinge, technisch niedrig Ausgerüstete ) "niederzumachen". Zunächst sind bei jedem die Möglichkeiten unterschiedlich, mehr oder weniger gute Fotos zu produzieren. Wer nur bewaffnet mit "Handy und Aldi" mikroskopkiert, dem sind zweifellos physikalische Grenzen setzt. Ich habe das auch in einem meiner Beiträge im Rahmen der anderweitig geäußerten Kritik an Monsti deutlich so formuliert. Allerdings kann man Tips geben, wie diese zu verbessern seien ( natürlich immer im Rahmen der Möglichkeiten! ). Wenn man allerdings sehr oft mit derartigen Bitten um Bestimmungshilfe an das Forum hernatritt, man aber den Eindruck hat, dass der Ratsuchende trotz wiederholter Hilfestellung und freundlicher Aufforderung penetrant unter seinen Möglichkeiten bleibt, halte ich es für das gute Recht der hilfsbereiten Kollegen, auch einmal etwas nachdrücklicher auf die Defitizite hinzuweisen ( ich sage nur: zu kleine Fotos trotz guter mikroskopischer Ausrüstung  ;) )

ad 2) Das mit dem "Sprachniveau" ist so eine Sache: Hier gilt das Gleiche. Niemand ist hier bislang wegen krankhafter Störungen ( Legasthenie ) oder "niedrigen Sprachniveaus" ( wo auch immer das beginnen möge ) abgestraft oder der Lächerlichkeit preisgegeben worden. Alles hat jedoch seine Grenzen, auch nach "unten". Fäkalsprache möchte hier sicher niemand dulden, da sind wir uns einig. Aber auch, wenn man den Eindruck hat, dass es Leute gibt, die umfangreiche Postings unter regelrechter Verstümmelung der deutschen Sprache einfach so dahinschludern und uns zumuten, dort irgendwie den Sinn herausszudestillieren, anstatt sich selbst um einen einigermaßen verständlichen schriftlichen Ausruck zu bemühen, der zumindest dem durchschnittlichen unteren Bildungs- und Sprachiveau entspricht, halte ich Kritik daran auch für durchaus berechtigt. Das hat überhaupt nichts mit einem Unverständnis gegenüber einer krankhaften Lese- und Rechtschreibschwäche zu tun ( was Florian im Übrigen ja auch herausgestellt hat ).
Hier ist auch irgendwo das Ende der "political correctness" erreicht, und man muss das dann auch einmal so äußern dürfen. Gerade Menschen mit in diesem Bereich präexistenten Störungen müssen dann eben etwas mehr Mühe hineinlegen, um zu akzeptablen Ergebnissen zu kommen. Auch hier hat Florian Wege aufgezeigt. Man kann es sich im Windschatten einer "krankhaften Störung" auch durchaus gemütlich einrichten, und es hat wenig Sinn, wenn damit immer alles entschuldigt wird. Dem Betroffenen hilft solche falsche Rücksichtnahme übrigens schon gar nicht!
Das Leben ist aber nicht nur ein Ponyhof  ;)

ad 3) Ich denke schon, dass jeder wirklich verstanden hat, was Florian bildlich mit "Selektionsdruck" gemeint hat ( sicher nicht den Darwinismus!! ) und bitte nun ernsthaft, dieses Wort nicht bewußt zu mißinterpretieren. Es geht doch hier eben nicht um Schwächere und Stärkere, allenfalls vielleicht darum, Leute zu selektieren ( o.k., das Wort bereitet mir auch Bauchschmerzen und ist auch sicher nicht so gemeint, vermutlich wäre "anstoßen" der bessere Ausdruck ), die sich einfach keinerlei Mühe in bestimmten Bereichen geben. Wie gesagt, alles hat ja auch mal eine Grenze "nach unten".

Abschließend möchte ich nochmal darauf hinweisen, dass das Niveau dieses Forums in wirklich allen Punkten als absolut vorbildlich zu bezeichnen ist.
Das betrifft ( zu 99,5% ) das Sprachniveau, die Umgangsformen der Mitglieder untereinander, das fachliche Niveau - einfach alles!
In praktisch jedem anderen Forum, auch in Foren, die primär Menschen aus höheren Bildungsschichten beheimaten, herrscht in vielen Punkten ein sehr viel rauherer Ton. Dagegen nehmen wir uns wie ein "Verein zur Wahrung des Knigge" aus - und das ist auch gut so!

Weitere "Regeln" etc. sind sicher das Letzte, was hier noch erforderlich ist. Seien wir froh, dass es so ist, wie es ist.

In diesem Sinne wünsche ich allen hier ein
FROHES NEUES JAHR!

Peter

ups - habe gerade gesehen, dass Florian auch schon geantwortet hat.....

Noch etwas: ich bin kein Moderator und nehme mir nicht das Recht heraus, Diskussionen abbrechen zu wollen. Ich persönlich denke aber, dass mittlerweile zu diesem gesamten Themenkomplex genug gesagt wurde und wir es jetzt dabei bewenden lassen sollten.
« Letzte Änderung: Januar 01, 2010, 14:47:25 Nachmittag von Peter Voigt »
Bzgl. Netiquette: Heinrich Lübke, Bundespräsident 1959 - 1969: You can say you to me!
"Die Natur kennt keinen rechten Winkel" (Herbert Knebel)

isoplexis

  • Gast
Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #11 am: Januar 01, 2010, 17:43:09 Nachmittag »
Zitat
nach dem Motto keine Rückmeldung ist auch eine Rückmeldung...

Oh mein Gott, dann würden wir uns ja wie Frauen verhalten!

Zitat
dass das Niveau dieses Forums in wirklich allen Punkten als absolut vorbildlich zu bezeichnen ist.

Teilweise kann man es aber auch übertreiben, wie diese häufige Du / Sie Diskussionen.

Es gibt eine Internet übliche Netiquette, nach dieser das "Du" die übliche Anrede ist. Daran muss man sich nicht halten aber man sollte bedenken, es erleichtert den Umgang ungemein.

Dieses Forum hier hat bei vielen Usern nunmal keine Alleinstellung. Ich bin z. B. in über 30 Foren aktiv, was gäbe es für ein Chaos, wenn man sich überall spezifische Regelchen und Extrawürstchen merken müsste, wer, wann und wo, wie angesprochen werden möchte. Dann kommt der nächste und regt sich darüber auf, dass nicht jeder Beitrag mit dem Namen (der im Übrigen links oben steht) unterschrieben wurde, der nächste meckert über Pseudonyme als Namen usw.
Sowas nenne ich kleinkariert.

Auch haben manche User eine sehr arrogante Art, wie man an der Diskussion über die Trichomonaden mit Anfänger neulich sehen konnte, die nützlichste Antwort kam erst auf der letzten Seite und vorher wars nur Gemotze...
Im alten Forum lassen sich noch mehr solcher Beispiele finden....

Detlef Kramer

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  • Detlef Kramer, gerne per Du
Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #12 am: Januar 01, 2010, 18:02:16 Nachmittag »
Hallo Isoplexis,

Man muss an diesem Forum auch überhaupt nicht teilnehmen. Hier hat sich ein bestimmter Stil eingespielt, der möglicherweise einzigartig ist - es ist das einzige Forum, an dem ich mich beteilige, weswegen ich nicht so genau weiß, wie in den anderen geholzt wird. Wir, die Mehrheit, möchten Diesen Stil auch gewahrt wissen. Ganz persönlich: Ihr Stil gefällt mir nicht. Aber vielleicht bin ich allein mit dieser Meinung, was ich dann auch akzeptiere.

Gruß

Detlef
Dr. Detlef Kramer, gerne per DU

Vorstellung: Hier klicken

Werner Jülich

  • Member
  • Beiträge: 770
Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #13 am: Januar 01, 2010, 18:22:42 Nachmittag »
Hallo Isoplexis,
dieses nichtkommerzielle Forum muß nicht mit großen Zahlen protzen, hier reichen ein freundlicher Umgangston und fachliche Beiträge. Ich bin ebenfalls in einigen Foren unterwegs und inzwischen habe ich den Eindruck gewonnen, dass Konventionen als Filter durchaus nützlich sind.
Es gibt viele Punkte, die ein Forum höflich und lesenswert machen und dazu gehören für mich z.B. auch die halbwegs korrekte Anrede und der Versuch einer verständlichen und lesbaren Sprache ohne Abkürzungs-Slang und Kleinschreib-Idiologie.

Es geht natürlich auch anders, aber dann wäre dieses Forum auch ein anderes.

Werner Jülich
« Letzte Änderung: Januar 01, 2010, 18:24:15 Nachmittag von Werner Jülich »

Florian Stellmacher

  • Global Moderator
  • Member
  • Beiträge: 2988
Re: Freundlicher Umgangston
« Antwort #14 am: Januar 01, 2010, 18:27:34 Nachmittag »
Lieber Detlef,

Du bist nicht allein.

Herzliche Grüße,
Florian

P.S.: Lieber isoplexis - ich bin überzeugt, dass weder ich noch der geschätzte Kollege Peter Voigt uns aus Freude "arrogant" verhalten haben; aber wir sind als Ärzte verpflichtet, uns verantwortungsvoll zu verhalten und Patienten eine kompetente medizinische Versorgung anstelle selbstüberschätzter Eigendiagnostik, deren Ergebnis ohne jede therapeutische Relevanz wäre, zu empfehlen. Was uns da geschildert wurde, reichte im Prinzip aus, um eine Verdachtsdignose zu stellen, die jedoch nicht den Urogenitaltrakt betrifft.
Du hast uns über Deine fachliche Kompetenz leider nichts mitgeteilt, daher erlaube ich mir diesen Kommentar.
Vorwiegende Arbeitsmikroskope:
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