Autor Thema: Teilchen in Impfstoffen  (Gelesen 3835 mal)

newbieDoof

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  • - Matthias
Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #45 am: März 07, 2022, 16:17:25 Nachmittag »
So wie Klaus sehe ich das auch.
Es könnte halt auch "gefährlich" sein Leuten Bilder zu zeigen die einfach nur "irgendwas" beinhalten. Egal was du aufnimmst, jemand wird sich das Bild schnappen, es entweder absichtlich oder ausversehen missinterpretieren. Deshalb sagte ich ja auch es ist am Besten denen leere Bilder zu zeigen. Es sterben leider gerade Menschen an solch unfundierter Skepsis. In jedem anderen Fall wäre ich wehement dagegen irgendwem Informationen vorzubehalten. Aber leider zeigen gerade sehr viele Leute das sie sich wissenschaftlich noch nicht genug (oder zu viel?) emanzipiert haben, um mit ihrem eigenen Leben und dem ihrer Bekannten verantwortungsvoll umzugehen.
...meine fresse. In was für einer Zeit wir leben ...  :'(

Zitat
All das kann ich durch Referenzmikroskopierung von anderen Flüssigkeiten ausschließen.
Dann haben wir jetzt:
- Kristalle die sich auflösen weil du den Impfstoff aus dem Kühlschrank genommen hast. (Je wärmer eine Flüssigkeit, desto mehr Salze und so krams lösen sich darin auf.)
- Ringe die immernoch Öle oder Fette sein können, was deren Unterschied zu Luftblasen erklären würde.
- Interessante Spiralen.

Btw normalerweise beobachten Mikroskopierer eher das gegenteil von sich-auflösenden Kristallen. Vermute ich.

Ich bin seit über 24h wach. Bitte entschuldigt meine Unklarheit, falsche Wörter oder vielleicht verlorene Gedankengänge oder extreme fixierung auf irgendwas.  :D
« Letzte Änderung: März 07, 2022, 16:20:04 Nachmittag von newbieDoof »
- Matthias :)
Eschenbach Kolleg SH45: Bright, Dark, Oblique, DIY Pol, DIY Köhler
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Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #46 am: März 07, 2022, 16:20:05 Nachmittag »
Zitat:
"Als naiv könnte ich genauso jemanden bezeichnen, der von vornherein eine Verunreinigung von Impfstoffen negiert, ohne selbst mal ein Auge drauf geworfen zu haben. Die Pharmaindustrie musste in Windeseile Impfstoffe bereitstellen, ist da eine Verunreinigung zu 100 % auszuschließen?"

@Frank37
Ich negiere keineswegs von vorneherein Verunreinigungen in Impfstoffen.
Aber es ist absolut naiv, wenn du glaubst mit einer völlig ungeeigneten Methode und Anfängerwissen in Lichtmikroskopie irgendetwas Relevantes in Impfstoffen feststellen zu können.
Da muss ich auch als Anfänger widersprechen. Mit einer Vergrößerung von 1250 ist es sehr wohl möglich, Verunreinigungen, wenn sie denn vorhanden sind, zu sehen.
Zitat
Und was würdest du für eine Schlussfolgerung daraus ziehen, wenn Frank37 mit Dunkelfeldphantasie plötzlich eine Verunreinigung entdeckt, die einem hochtechnisierten und kontrollierten Herstellungsverfahren durch die Lappen ging?

Dass RNA-Impfstoffe doch gefährlich sind und die Pharma-Industrie uns betrügt, wie die Corona-Schwätzer gerne behaupten? Ist dir eigentlich klar, dass kein Medikament ohne minimalste Verunreinigungen auskommt?
Du unterstellst mir hier ein Egospiel, als wenn ich der Erste wäre, der darauf hinweist. Es gibt viele Berichte und Fotos darüber, nur die Interpretation ist teilweise so abstrus, dass ich mir die Sache selbst anschauen wollte.
Zitat
Und wenn du von der Herstellung in "Windeseile" sprichst, wird deutlich, dass du auf die Standard-Erzählung der Impfgegner abhebst:
Definitiv nicht, das geben die Firmen selbst zu:
https://www.manager-magazin.de/unternehmen/pharma/biontech-pfizer-astrazeneca-pharma-bosse-bilden-allianz-bei-corona-impfstoffen-a-b87ac3af-0882-4c0d-b9c4-da0c102ffe38

Zitat
Die neuen RNA-Impfstoffe sind gefährlich, weil sie zu wenig erforscht und so schnell auf den Markt gebracht wurden. (Du solltest dich mal über die Geschichte der RNA-Impfstoffforschung informieren. Die ist gar nicht so neu, sie begann bereits Ende der neunziger Jahre.)
Das ist deine Interpretation, ich habe nach den Teilchen gefragt und ich wiederhole es wahrscheinlich schon zum dritten Mal, ich suche Argumente gegen die Verschwörungsmythen. Dabei muss ich aber ehrlich bleiben und verstehen, was ich da sehe.

Zitat
Also, tut mir leid, dein Unterfangen ist naiv bis lächerlich.
Vielleicht, aber das kann ich erst wissen, wenn ich viele Meinungen verschiedener Experten gehört habe.

Zitat
Und wenn das nicht zutrifft, dann bleibt für mich nur der Verdacht, dass du unter dem Deckmantel der unbedarften, neutralen Neugierde die - allzuoft neurotischen - Ängste der Impfgegener begründen und legitimieren willst.

Den Verdacht hast nicht nur du und den kann ich auch nicht ausräumen.
Es ist nur schade, dass ich von der eigenen (wissenschaftlichen) Seite teilweise so attackiert werde.


« Letzte Änderung: März 07, 2022, 16:22:45 Nachmittag von Frank37 »

newbieDoof

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #47 am: März 07, 2022, 16:28:55 Nachmittag »
Zitat
Da muss ich auch als Anfänger widersprechen. Mit einer Vergrößerung von 1250 ist es sehr wohl möglich, Verunreinigungen, wenn sie denn vorhanden sind, zu sehen.
Wie kannst du wissen? Als Anfänger hast du nicht die Erfahrung um zu erkennen ob etwas eine Verunreinigung ist oder nicht. VOR ALLEM dann wenn es sich um so ein komplexes Gebräu handelt, dass es sich vor 35 Jahren noch einmal jemand erträumt hat.

Ah, ich bin Experte für irgendwas, btw.

Wissenschaftler attackieren sich halt manchmal. Gab schon genug körperliche auseinandersetzungen in der geschichte. Z.b.
« Letzte Änderung: März 07, 2022, 16:31:49 Nachmittag von newbieDoof »
- Matthias :)
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KayZed

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #48 am: März 07, 2022, 16:59:44 Nachmittag »
Ich will dir deinen Kampf gegen Verschwörungsmythen mal abnehmen.

Aber was soll das auf diesem Feld mit völlig ungeeigneten Methoden?

Du hast doch jetzt schon genügend Meinungen von erfahrenen Mikroskopikern (wozu ich mich nicht unbedingt zähle) eingeholt, um zu erkennen, dass dein Unterfangen zwecklos ist.

Du magst ja in deinem Dunkelfeld Vieles sehen, aber dann weißt du auch nicht mehr wie vorher.
Wie willst du das beurteilen, was du gesehen hast?
Wie willst du mögliche gesundheitlichen Auswirkungen irgendwelcher Partikel verstehen?
Da kannst du viel spekulieren und begibst dich genauso in eine Welt der Mythen.

Außerdem,
glaubst du ernsthaft, dass du irgendwelche Verschwörungsgläubigen mit einer paar Partikel-Bildern aus deinem Dunkelfeld erreichen kannst?

Vielleicht solltest du dich mal eher mit Verschwörungsmythen beschäftigen, um zu sehen wie sie funktionieren.
Du bist nämlich mit deinem Vorhaben deren Agenda schon in gewisser Weise auf den Leim gegangen.

So, Frank37, das war's jetzt.
Ich glaube, ich habe mich klar genug geäußert und brauche keine weiteren Diskussionsschleifen.

Grüße
KlausZ
Zeiss Stemi 508
Zeiss Jenaval Kontrast
Nikon Z7

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #49 am: März 07, 2022, 17:22:23 Nachmittag »
Zitat
Da muss ich auch als Anfänger widersprechen. Mit einer Vergrößerung von 1250 ist es sehr wohl möglich, Verunreinigungen, wenn sie denn vorhanden sind, zu sehen.
Wie kannst du wissen? Als Anfänger hast du nicht die Erfahrung um zu erkennen ob etwas eine Verunreinigung ist oder nicht.

Ich sehe grad, dass ich Klaus missverstanden habe, ich dachte er meint, dass man mit Lichtmikroskopie keine Verunreinigungen entdecken könnte (also nur mit hochauflösenderen Verfahren).
Aber die "Lichtmikroskopie" bezog sich noch auf "Anfängerwissen".
Aber es ist absolut naiv, wenn du glaubst mit einer völlig ungeeigneten Methode und Anfängerwissen in Lichtmikroskopie irgendetwas Relevantes in Impfstoffen feststellen zu können.

Frank37

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #50 am: März 07, 2022, 17:37:44 Nachmittag »
Ich will dir deinen Kampf gegen Verschwörungsmythen mal abnehmen.

Aber was soll das auf diesem Feld mit völlig ungeeigneten Methoden?

Du hast doch jetzt schon genügend Meinungen von erfahrenen Mikroskopikern (wozu ich mich nicht unbedingt zähle) eingeholt, um zu erkennen, dass dein Unterfangen zwecklos ist.
Ich wollte ursprünglich ja auch zeigen, dass in den Impfstoffen keine Nanobots, Würmer, Eier oder intelligente Strukturen enthalten sind, weil ich von Bekannten darum gebeten wurde, mal Impfstoffe unters Mikroskop zu legen. Dabei fand ich diese Strukturen und kann doch jetzt schlecht diese Bilder zeigen und sagen, da ist nichts.
Deshalb hatte ich auf eine Erklärung gehofft, die jeder nachvollziehen kann. Ich hatte gehofft, dass solche Strukturen hier sofort identifiziert werden können, wie es bei anderen Aufnahmen ja auch der Fall ist.
Zitat
Du magst ja in deinem Dunkelfeld Vieles sehen, aber dann weißt du auch nicht mehr wie vorher.
Wie willst du das beurteilen, was du gesehen hast?
Wie willst du mögliche gesundheitlichen Auswirkungen irgendwelcher Partikel verstehen?
Da kannst du viel spekulieren und begibst dich genauso in eine Welt der Mythen.
Da hast du vollkommen recht, und ich hätte ja auch nicht erwartet überhaupt etwas zu finden.

Zitat
Außerdem,
glaubst du ernsthaft, dass du irgendwelche Verschwörungsgläubigen mit einer paar Partikel-Bildern aus deinem Dunkelfeld erreichen kannst?
Verschwörungsgläubige nicht, aber meine Bekannten vertrauen auf meinen wissenschaftlichen Ansatz, da ich Naturwissenschaftler bin und Dinge grundsätzlich hinterfrage und nichts einfach nur glaube. Natürlich weiß ich um die Qualitätsprüfung in Pharmafirmen, umso mehr möchte ich eine Erklärung für diese Partikel.

Zitat
Vielleicht solltest du dich mal eher mit Verschwörungsmythen beschäftigen, um zu sehen wie sie funktionieren.
Du bist nämlich mit deinem Vorhaben deren Agenda schon in gewisser Weise auf den Leim gegangen.
Ich bin niemandem auf den Leim gegangen, versuche objektiv zu sein und habe keine vorgefertigte Meinung.
Allein die Tatsache, dass ich hier um Rat frage, distanziert mich von den meisten Verschwörungsgläubigen.
« Letzte Änderung: März 08, 2022, 02:30:47 Vormittag von Frank37 »

newbieDoof

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #51 am: März 07, 2022, 17:52:41 Nachmittag »
Zitat
Dabei fand ich diese Strukturen und kann doch jetzt schlecht diese Bilder zeigen und sagen, da ist nichts.
Dazu:
Zitat
Es könnte halt auch "gefährlich" sein Leuten Bilder zu zeigen die einfach nur "irgendwas" beinhalten. Egal was du aufnimmst, jemand wird sich das Bild schnappen, es entweder absichtlich oder ausversehen missinterpretieren. Deshalb sagte ich ja auch es ist am Besten denen leere Bilder zu zeigen. Es sterben leider gerade Menschen an solch unfundierter Skepsis. In jedem anderen Fall wäre ich wehement dagegen irgendwem Informationen vorzubehalten. Aber leider zeigen gerade sehr viele Leute das sie sich wissenschaftlich noch nicht genug (oder zu viel?) emanzipiert haben, um mit ihrem eigenen Leben und dem ihrer Bekannten verantwortungsvoll umzugehen.
...meine fresse. In was für einer Zeit wir leben ...  :'(
Es ist moralisch vielleicht nicht vertretbar, aber ganz bestimmt ethisch. Und mit dem "in einer Zeit leben" meine ich eben das wir uns dazu zwingen müssen. Als unwissender irgendwelche Bilder mit dingen drin zu teilen: Schadet. Einfach. Nur. Jedem.
- Matthias :)
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Billige 4x, 10x, 20x, 40x, 60x achros (max. "0.85" NA)
Billige 10x und 16x "WF" Okulare

schmidt

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #52 am: März 09, 2022, 15:56:30 Nachmittag »
Hallo Horst,

Dein mittleres Bild im Polarisationskontrast diverse Kristalle optisch anisotrop:
praktisch identische Formen habe ich bei Verdunstungsversuchen von Trinkwasser gefunden, ich muss mal nach Bildern kramen.
Jedenfalls ein Trinkwasser aus dem mittlere Buntsandstein, im Einzugsgebiet auch Gipskarst, sehr sauber, keimfrei , ohne Chlorung, aber leider wie oft schon mit Nitrat belastet.
Ich vermutete dahinter aber keine Nitratverbindungen sondern ausgefallene Kalk- oder Gipskristalle. Die können ja recht vielfältige Formen bilden.

Grüße
pschmidt
Mikroskope:
Lomo Biolam Ph+; DF; HF-Abbe; Epi HF/DF/Pol; Epi-Fl; //Biolar DIK, IK, Ph variabel+-//
Nikon Eclipse -U  HF; DIK, Ph+, Epi-Fl//
MBS 10

Horst Wörmann

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Re: Teilchen in Impfstoffen
« Antwort #53 am: März 09, 2022, 17:53:20 Nachmittag »
Hallo pschmidt,

bei meiner Impfstoffprobe war das eindeutig, da NaCl als Bestandteil der Lösung angegeben ist. Nitrat-, Kalk- und Gipskristalle sollte man aber in der Polarisation gut unterscheiden können, erst recht durch Säurezusatz. Du hast recht, alles bildet vielfältige Formen, auch NaCl kann dendritisch kristallisieren und nicht nur als Mikrochip.

Viele Grüße
Horst